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Fischereireform

Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen

EU-Parlament stimmt für strengere Regeln für Fischerei in internationalen Gewässern Wichtiger Schritt gegen Ausbeutung der Meere: EU-Schiffe müssen künftig in internationalen Gewässern ebenso nachhaltig fischen wie in europäischen Gewässern. Einer entsprechenden Verordnung zur Bewirtschaftung der externen Flotte hat das Europäische Parlament am Donnerstag, 2. Februar 2017, in Brüssel zugestimmt. „Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen - das haben wir mit dieser Verordnung erreicht. Die Nachhaltigkeitsgrundsätze, die seit Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik vor unseren Küsten gelten, müssen nun auch außerhalb Europaseingehalten werden“, erläutert die sozialdemokratische Europaabgeordnete Ulrike Rodust.

Nur fischen, was nachwächst!

Die Niederländische Ratspräsidentschaft wird am Montag im Fischereirat ihr Arbeitsprogramm für die kommenden Monate vorstellen. Kernthema ist ein Vorschlag zur nachhaltigen Bewirtschaftung europäischer Außenflotten.  „Unsere Fischerei darf weder die Umwelt zerstören noch lokale Fischer in Nicht-EU-Staaten in den Ruin treiben“, erklärt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust vor dem Treffen der Fischereiminister. „Wir haben uns in der Fischerei-Reform zu einer nachhaltigen Fischerei bekannt. Das galt ausdrücklich nicht nur für europäische Gewässer!

Im Zeichen des Fisches

Wieso musste Fallou seine Heimat verlassen? Warum arbeitet der Vater des neuen Freundes nicht mehr als Fischer? Fragen, denen die beiden jungen Schleswig-Holsteiner Nina und Jan in dem Comic „Im Zeichen des Fisches“ nachgehen. Der Kieler Comic-Zeichner Volker…

Kurshalten bei den Nordseefangquoten

Der Fischereirat der Europäischen Union wird am Dienstag die Nordseefangquoten für 2016 festlegen. “Die Minister müssen den Fischern entgegenkommen, bei ihren Erwägungen aber die Ziele der Fischereireform weiter im Blick behalten. Sonst kommen wir auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei vom Kurs ab“, warnt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust im Vorfeld der Entscheidung.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Rechtssicherheit für Nordseefischer: Anlandepflicht muss zum Jahreswechsel starten

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres muss in der Nordsee Schluss sein mit der bisher geltenden Praxis, unerwünschten Beifang über Bord zu werfen. Das hat Ulrike Rodust am Montag im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments deutlich gemacht. Die fischereipolitische Koordinatorin der sozialdemokratischen Fraktion wirbt deshalb dafür, einem von der Kommission vorgelegten ersten Rückwurfplan für bestimmte Fischereien in der Nordsee zuzustimmen. Der Plan, der zunächst für ein Jahr gelten soll, würde eine der zentralen Forderungen der Fischereireform fristgerecht umsetzen.

Gemeinsam für die Umsetzung der Fischereireform

Die zügige Umsetzung der Fischereireform bleibt ein gemeinsames Ziel von Kommission und Europäischem Parlament. Das wurde bei einem ersten Treffen zwischen dem neuen Generaldirektor der GD Mare, J. Aguiar Machado und Ulrike Rodust am Dienstag in Brüssel deutlich.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Trilog geplatzt: Vorerst keine Einigung zum Ostseemanagementplan

Die Verhandlungen zwischen Europäischem Parlament, EU-Kommission und Rat zum Mehrjahresplan für die Ostseefischerei sind vorerst gescheitert. Die Verhandlungsführer trennten sich am Mittwochabend in Brüssel ohne Ergebnis, nachdem sich der Vertreter der lettischen Ratspräsidentschaft außer Stande sah, sich klar zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Fischbestände zu bekennen.

Ulrike Rodust ist Freie Elbfischerin 2015

Hitzacker: Seit Montag kann Ulrike Rodust sich „Freie Elbfischerin“ nennen. Die Ehrenbezeichnung ist der schleswig-holsteinischen Europaabgeordneten am 1. Juni in Hitzacker verliehen worden. Die Gemeinschaftsinitiative Elbfischerei ehrt mit dem Titel seit 2004 Persönlichkeiten, die sich um die Elbe und um…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

EU-Fischereireform festen Boden unter den Füßen geben

Straßburg: Die jüngst beschlossene Fischereireform steht nun vor der konkreten Umsetzung: Mit der sogenannten Omnibus-Verordnung, die bestehende Hürden für ein Rückwurfverbot aus dem Weg räumen soll, und dem Mehrjahresplan für die Ostsee hat das Europäische Parlament am Dienstag in Straßburg über zwei zentrale Elemente für eine nachhaltigere europäische Fischereipolitik abgestimmt.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

EU beschließt Zeitplan für Rückwurfverbot

Die Anladepflicht von Fischbeifang hat endlich festen Boden unter den Füßen: Am Donnerstag haben sich die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten und der EU-Kommission auf die sogenannte Omnibus-Verordnung geeinigt, die nun die letzten Hürden für ein Rückwurfverbot aus dem Weg räumt. Mit dem nun erzielten Kompromiss liegt ein konkreter Zeitplan vor, um der unsinnigen Ressourcenverschwendung von Beifang ein Ende zu setzen und die zentralen Beschlüsse der 2013 verabschiedeten EU-Fischereireform umzusetzen. Ulrike Rodust, SPD-Europaabgeordnete und fischereipolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion, freut sich über das erzielte Ergebnis: "Mit dem nun gefundenen Zeitplan gibt es endlich Planungssicherheit für unsere Fischer."

Ende der Fangtageregelung für Ostseefischer

Die Fischer in der Ostsee können sich auf ein Ende der Fangtageregelung freuen. Mit dem Mehrjahresplan zur Befischung von Dorsch, Hering und Sprotte, der derzeit in Brüssel verhandelt wird, wird endlich die von den Fischern lange kritisierte Fangaufwandsregelung aufgehoben. „Bisher wurde den Ostseefischern nur eine bestimmte Anzahl an Fangtagen zugebilligt. Wem es nicht gelang, innerhalb dieser Tage seine Quote zu fischen, der hatte schlicht Pech“, erläutert die Berichterstatterin für die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Unsere Fischer brauchen Planungssicherheit – Verwässerung von Rückwurfverbot verhindern

Der mühselig errungene Erfolg bei der jüngst beschlossenen EU-Fischereireform, den Rückwurf von Beifang zu verbieten, droht bei der konkreten Umsetzung den Bach runterzugehen. Am meisten darüber ärgert sich die Berichterstatterin für die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Bei den für Mittwochnachmittag angesetzten Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat wird sie dagegen ankämpfen.

Fischereipolitik bleibt mit Vella auf Reformkurs

PHOTO © European Union 2014 - Source EP Brüssel: Die europäische Fischereipolitik wird auch unter Karmenu Vella den eingeschlagenen Reformkurs weiter beschreiten. Das wurde bei der ersten Anhörung des maltesischen Kommissars-Kandidaten am Montagnachmittag in Brüssel deutlich. Der Sozi­al­de­mo­krat soll auf Vor­schlag von Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Claude Juncker in der neuen Kom­mis­sion sowohl für den Berei­ch Mee­res­po­li­tik und Fische­rei als auch für den Umweltschutz zustän­dig sein.

Besuch „Fisch vom Kutter“

Mittwoch, 30. Mai 2014 - Marina Wendtorf: Als sich Ulrike Rodust und MdB Birgit Malecha-Nissen hier vor Ort über das Projekt "Fisch vom Kutter" informierten, hatten sie nicht nur mit dem Wetter Glück. Die Fischer Jan und Erik Mayer hatten einen richtig guten Fang gemacht.

Europäisches Parlament verabschiedet Meeres- und Fischereifonds

Nachdem die neue EU-Förderperiode bereits zum Jahresbeginn angebrochen ist, steht nun endlich auch die Neuausrichtung der Fischereiförderung fest. Am Mittwochabend hat das Europäische Parlament den neuen Europäischen Meeres- und Fischereifonds verabschiedet. Bis 2020 stehen damit 6,340 Milliarden Euro bereit, um die europäische Fischerei bei der Bewältigung der vor ihr liegenden Herausforderungen zu unterstützen.

Broschüre zur europäischen Fischereipolitik ab 2014

Nach gut zwei Jahren intensiver Verhandlungen hat das Europäische Parlament im Dezember 2013 mit breiter Mehrheit einer im Grundsatz völlig neuen Gemeinsamen Fischereipolitik zugestimmt. Diese konnte nun zum 1. Januar 2014 in Kraft treten. Aus diesem Anlass haben Ulrike Rodust und die S&D Fraktion die Broschüre „Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit – Die neue europäische Fischereipolitik ab 2014“ herausgegeben.

Mitglieder des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments besuchten Schleswig-Holstein

Mit dem Inkrafttreten der Fischereireform gibt es gute Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Fischerei in Europa. Damit die Reform wirklich ein Erfolg wird muss der in Brüssel beschlossene Wandel aber an den Küsten und auf den Meeren Realität werden. An diesem Punkt den Kontakt zu den Fischern, Fischverarbeitern und zur Wissenschaft zu halten ist der erklärte Wille des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments.

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