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Meldungen

Ende der Fangtageregelung für Kabeljau

Stärkung von kleineren Fischereibetrieben in der Nordsee Kabeljau-Fischer in der Nordsee können sich über das lang geforderte Ende der sogenannten Fangtageregelung freuen. Das Europäische Parlament hat am Dienstag in Straßburg einem entsprechenden Abkommen mit dem Rat zugestimmt. „Bisher durften Fischer nur eine bestimmte Anzahl von Tagen in dem Fanggebiet fischen. Wem es nicht gelang, in diesem Zeitraum seine Quote zu erreichen, der hatte schlicht Pech. Zu Recht hatten gerade viele kleine und mittelgroße Fischereibetriebe diese Regelung kritisiert, die wir nun aufgehoben haben. Für sie konnte die bisherige Regelung ein existenzbedrohendes Problem werden“, erläutert die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust.

Meine Antworten auf aktuelle CETA-Fragen

Die Diskussion um das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA hat viele Menschen in Deutschland verunsichert. In den letzten Wochen haben mich mehrere hundert Postkarten von Bürgerinnen und Bürgern aus Schleswig-Holstein erreicht, auf denen mir abwechselnd eine von vier vorformulierten Fragen zum geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada gestellt wurde.

Illegale Fischerei beenden

Europaabgeordnete informieren sich in Thailand über Fortschritte Im internationalen Kampf gegen die illegale Fischerei (IUU) muss die Europäische Union mit Thailand im konstruktiven Dialog bleiben. Das betonte die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust zum Ende einer Delegationsreise des EP-Fischereiausschuss nach Thailand. Die SPD-Fischereiexpertin hatte sich in der vergangenen Woche in Bangkok über die Anstrengungen des Landes informiert, den internationalen Bestimmungen in diesem Bereich zu entsprechen. Thailand war im April 2015 von der EU offiziell verwarnt worden, da es sich nicht ausreichend an den Maßnahmen gegen illegale Fischerei beteiligte.

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss Mit der Vorstellung des Mehrjahresplans für die Nordsee durch die Europäische Kommission bot sich mir in der Oktobersitzung des Fischereiausschusses die Möglichkeit, eine Vielzahl von Fragen zu diesem Dossier zu stellen. Als Berichterstatterin zum Nordseeplan interessierte mich beispielsweise die Auswahl der Arten für den Plan und die Frage der Einbindung Norwegens. Neben einer weiteren Diskussion zu den Technischen Maßnahmen gab dieser Sitzung auch Diskussionsbedarf zu mehreren delegierten Rechtsakten der Kommission.

Dorschfischer in der Krise unterstützen

Nach der einstimmigen Entscheidung der Fischereiminister vom Montagabend steht fest, dass den Dorschfischern an der westlichen Ostseeküste für das kommende Jahr eine Quotenkürzung von 56 Prozent bevorsteht. Die Fischereiminister blieben damit unter der wissenschaftlichen Forderung, die Quote für den westlichen Dorsch um über 80 Prozent zu senken. „Da der Fischereirat darüber hinaus allerdings auch Einschränkungen der Angelfischerei beschlossen hat, ist eine geringere Quotenkürzung vertretbar und war auch zu erwarten“, erläutert die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Die SPD-Fischereipolitikerin hatte allerdings mindestens „mit einem Wert in den Sechzigern“ gerechnet. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kombination der beiden Maßnahmen ausreicht, um die Dorschbestände zügig wieder aufzubauen.“

Ulrike Rodust

Keine politische Quote für Dorschfischerei

Betriebe an der Ostsee müssen in der Krise finanziell unterstützt werden Die Fischereiminister sollen sich bei der Festlegung der Fangquoten für die Ostsee-Fischerei an die Vorgaben des im Sommer verabschiedeten Managementplans halten. „Die schlechte Nachwuchsentwicklung beim westlichen Dorsch macht deutlich, dass sich die Fangmenge gerade für diesen Bestand an wissenschaftlichen Empfehlungen orientieren muss“, fordert Ulrike Rodust anlässlich der Tagung des Fischereirats am Montag, 10. Oktober in Luxemburg. Auch wenn die drohende Kürzung der Dorschquote die Ostseefischerei vor existentielle Probleme stellt, müsse das Ziel einer nachhaltigen Fischerei im Blick behalten werden, betont Rodust. Eine „politische Quote“, die der Berufsfischerei scheinbar entgegen kommt, wäre für die Ostseefischerei verheerend. „Die Existenz der meisten Betriebe sichert auch eine geringere Quotenkürzung nicht, denn selbst diese wäre für viele Fischer noch zu hoch“, ist sich die Fischereipolitikerin sicher.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Starkes Signal aus Lübeck – Dorschfischerei wird die Krise überstehen

Stilllegungszuschüsse, Abwrackprämie und Beteiligung der Angelfischerei sind die Instrumente, die zusammen kommen müssen, um die Dorschfischerei in der Ostsee zu retten. Das ist das Ergebnis des dritten Runden Tischs zur Zukunft der Ostseefischerei, zu dem die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fischerei und Forschung nach Lübeck eingeladen hat.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Meilenstein für nachhaltige Meeresnutzung

EU-Staaten müssen Richtlinie zur maritimen Raumplanung bis Sonntag umgesetzt haben „Die Meere werden auf immer vielfältigere und komplexere Weise genutzt - von der Schifffahrt über die Energiegewinnung bis hin zur Erforschung innovativer medizinischer Wirkstoffe und zum Tiefseebergbau. Es ist daher unerlässlich, dass die EU-Mitgliedstaaten zur nachhaltigen Nutzung ihrer Meeresschätze beitragen“, betont die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. Die Frist für die Überführung der EU-Richtlinie zur maritimen Raumplanung in die nationale Gesetzgebung endet am Sonntag, 18. September.

Bericht zur Nordseefischerei: Entscheidender Praxistest für Fischereireform

Ulrike Rodust ist am Mittwochnachmittag in Straßburg zur Berichterstatterin für den Mehrjahresplan zur Fischerei in der Nordsee ernannt worden. Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete ist damit seitens des Europäischen Parlaments federführend verantwortlich für den ersten umfassenden Plan für dieses Meeresbecken. „Mit dem Nordseemanagementplan steht die reformierte Fischereipolitik vor einem entscheidenden Praxistest, denn die Fischereien in der Nordsee sind sehr komplex“, erläutert Rodust. So nutzten die Schiffe unterschiedliche Fanggeräte um damit eine Mischung verschiedener Arten, wie Kabeljau und Schellfisch, Scholle und Seezunge zu fangen. „Der neue Mehrartenplan soll die Wechselwirkungen in gemischten Fischereien berücksichtigen und als langfristig angelegter Mehrjahresplan sowohl den Erhaltungszustand von Beständen verbessern als auch den Fischern mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Rodust.

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss Am 11. und 12. Juli tagte der Fischereiausschuss im Europäischen Parlament ein letztes Mal vor der parlamentarischen Sommerpause. In der Sitzung  wurden unter anderem die Trilog-Verhandlungen zur Tiefseefischerei und zum Kabeljauplan sowie  des Berichtsentwurfs zur Harmonisierung der Fischereikontrollen angenommen. Daneben gab es eine zweite Aussprache zu den technischen Maßnahmen und die Vorstellung einer Studie zum Thema der limitierenden Arten hinsichtlich der Anlandeverpflichtung in der EU.

Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngsten Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zur kritischen Bestandsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, stellt die Fischereibetriebe an der Ostsee vor teils existentielle Probleme. Um Politik, Fischerei und Forschung aus den betroffenen Bundesländern und aus dem Bund frühzeitig auch mit der europäischen Ebene kurzzuschließen, hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag (4. Juli 2016) zu einem „Runden Tisch für die Zukunft der Ostseefischerei“ nach Lübeck eingeladen. Rodust freute sich über die konstruktive Diskussion: „Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. In dieser für viele Fischereibetriebe äußerst kritischen Situation müssen wir miteinander reden statt übereinander. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, wie die Ostseefischerei diese Krise durchstehen kann.“

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Schleswig-Holsteinischer Fischereitag 2016

Diskussion im Zeichen der Dorschkrise Die kritische Nachwuchsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende wissenschaftliche Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, waren die zentralen Themen des Landesfischereitages am Freitag in Rendsburg. „Die Lage ist dramatisch für die Ostseefischerei. Ich weiß es geht hier für viele Betriebe um die Existenz.“ Vor dem Problem der schlechten Bestandsentwicklung des Dorsches die Augen zu verschließen und wie bisher weiterzumachen, sei aber keine Option, betonte Ulrike Rodust.

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss In der Juni-Tagung des Fischereiausschusses stellte der Generaldirektor der DG Mare die nationalen EMFF-Arbeitsprogramme vor. Außerdem wurde der Verordnungsvorschlag über die nachhaltige Bewirtschaftung der Außenflotten diskutiert und es fand die zweite Aussprache über die Fischerei in Regionen in äußerster Randlage statt. Zu diesem Thema habe ich die Berichterstattung übernommen. Hier das Protokoll der Sitzung:

Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen

Kein guter Tag für Europa – kein guter Tag für Großbritannien Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust bedauert den Ausgang des Referendums über den Verbleib Großbritanniens in der EU: „Die Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen. Das ist…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Blaupause für nachhaltige Fischerei

Europäisches Parlament stimmt über Mehrjahresplan für die Ostsee ab „Mit dem Managementplan für die Ostsee-Fischerei setzen wir um, was wir mit der Fischereireform beschlossen haben: nur noch so viel zu fischen, wie nachwachsen kann. Das ist ein erster wichtiger Schritt zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Fischbestände. Jetzt müssen weitere Pläne folgen, die die verantwortungsvolle Nutzung der Ressource Fisch in Europa festschreiben“, fordert die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. „Die Mehrjahrespläne sind an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet. Sie sind das Rückgrat der neuen europäischen Fischereipolitik“, erläutert Rodust.

Stellungnahme zu den ICES-Empfehlungen

Die Fischer müssen im kommenden Jahr mit sinkenden Fangquoten für einzelne Fischbestände in der Ostsee rechnen. Die Wissenschaftler des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) haben am Dienstag eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Ihren Zahlen nach muss besonders der Dorsch in der westlichen Ostsee geschont werden. Die verbindlichen Quoten werden im Herbst vom EU-Ministerrat beschlossen, der allerdings an die Vorgaben des Ostseemanagementplans gebunden ist. Diesen wird das Europäische Parlament voraussichtlich in der zweiten Plenarsitzung im Juni verabschieden.

Fischereiausschuss in Polen

Das war ein vielseitiges Programm, das die Mitglieder des Fischereiausschusses des Europäischen Parlaments in Polen erwartete. Bei der Delegationsreise, die am Donnerstag endete, standen Treffen mit Wissenschaftlern in Polens ältestem marinen Forschungszentrum ebenso auf der Agenda wie die Besuche eines…

Atomkraft nicht mit EU-Geldern fördern!

Die SPD-Europaabgeordneten bestehen darauf, die Gelder aus dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) nachhaltig zu verwenden und nicht um die Atomkraft in Europa zu stärken. Das machte der Vorsitzende der Europa-SPD und Berichterstatter für den EFSI, Udo Bullmann, am Mittwoch deutlich.

Der Koch muss halten, was die Karte verspricht!

Europaabgeordnete fordern bessere Rückverfolgbarkeit von Fischerei-Erzeugnissen Wer Kabeljau bestellt, muss sich sicher sein können, dass ihm kein Pangasius vorgesetzt wird. Um dies überall in Europa zu gewährleisten, hat das Europäische Parlament strengere und besser kontrollierte Vorschriften der Etikettierung von Erzeugnissen aus der Fischerei gefordert.

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