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Pressemitteilung

Bericht zur Nordseefischerei: Entscheidender Praxistest für Fischereireform

Ulrike Rodust ist am Mittwochnachmittag in Straßburg zur Berichterstatterin für den Mehrjahresplan zur Fischerei in der Nordsee ernannt worden. Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete ist damit seitens des Europäischen Parlaments federführend verantwortlich für den ersten umfassenden Plan für dieses Meeresbecken. „Mit dem Nordseemanagementplan steht die reformierte Fischereipolitik vor einem entscheidenden Praxistest, denn die Fischereien in der Nordsee sind sehr komplex“, erläutert Rodust. So nutzten die Schiffe unterschiedliche Fanggeräte um damit eine Mischung verschiedener Arten, wie Kabeljau und Schellfisch, Scholle und Seezunge zu fangen. „Der neue Mehrartenplan soll die Wechselwirkungen in gemischten Fischereien berücksichtigen und als langfristig angelegter Mehrjahresplan sowohl den Erhaltungszustand von Beständen verbessern als auch den Fischern mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Rodust.

Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngsten Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zur kritischen Bestandsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, stellt die Fischereibetriebe an der Ostsee vor teils existentielle Probleme. Um Politik, Fischerei und Forschung aus den betroffenen Bundesländern und aus dem Bund frühzeitig auch mit der europäischen Ebene kurzzuschließen, hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag (4. Juli 2016) zu einem „Runden Tisch für die Zukunft der Ostseefischerei“ nach Lübeck eingeladen. Rodust freute sich über die konstruktive Diskussion: „Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. In dieser für viele Fischereibetriebe äußerst kritischen Situation müssen wir miteinander reden statt übereinander. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, wie die Ostseefischerei diese Krise durchstehen kann.“

Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen

Kein guter Tag für Europa – kein guter Tag für Großbritannien Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust bedauert den Ausgang des Referendums über den Verbleib Großbritanniens in der EU: „Die Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen. Das ist…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Blaupause für nachhaltige Fischerei

Europäisches Parlament stimmt über Mehrjahresplan für die Ostsee ab „Mit dem Managementplan für die Ostsee-Fischerei setzen wir um, was wir mit der Fischereireform beschlossen haben: nur noch so viel zu fischen, wie nachwachsen kann. Das ist ein erster wichtiger Schritt zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Fischbestände. Jetzt müssen weitere Pläne folgen, die die verantwortungsvolle Nutzung der Ressource Fisch in Europa festschreiben“, fordert die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. „Die Mehrjahrespläne sind an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet. Sie sind das Rückgrat der neuen europäischen Fischereipolitik“, erläutert Rodust.

Stellungnahme zu den ICES-Empfehlungen

Die Fischer müssen im kommenden Jahr mit sinkenden Fangquoten für einzelne Fischbestände in der Ostsee rechnen. Die Wissenschaftler des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) haben am Dienstag eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Ihren Zahlen nach muss besonders der Dorsch in der westlichen Ostsee geschont werden. Die verbindlichen Quoten werden im Herbst vom EU-Ministerrat beschlossen, der allerdings an die Vorgaben des Ostseemanagementplans gebunden ist. Diesen wird das Europäische Parlament voraussichtlich in der zweiten Plenarsitzung im Juni verabschieden.

Nur fischen, was nachwächst!

Die Niederländische Ratspräsidentschaft wird am Montag im Fischereirat ihr Arbeitsprogramm für die kommenden Monate vorstellen. Kernthema ist ein Vorschlag zur nachhaltigen Bewirtschaftung europäischer Außenflotten.  „Unsere Fischerei darf weder die Umwelt zerstören noch lokale Fischer in Nicht-EU-Staaten in den Ruin treiben“, erklärt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust vor dem Treffen der Fischereiminister. „Wir haben uns in der Fischerei-Reform zu einer nachhaltigen Fischerei bekannt. Das galt ausdrücklich nicht nur für europäische Gewässer!

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Keine Einigung zum Ostseemanagementplan

Europäisches Parlament, EU-Kommission und Rat konnten sich auch in der letzten Verhandlungsrunde des zu Ende gehenden Jahres nicht auf einen Mehrjahresplan für die Ostseefischerei einigen. Die Verhandlungsführer gingen am Donnerstag in Straßburg erneut ohne ein abschließendes Ergebnis auseinander. Ein Bewirtschaftungsplan für Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee, der jährliche Höchstfangmengen vorsieht, sollte die Bestände dauerhaft sichern. Nach dem Willen des Europäischen Parlaments muss bis spätestens 2020 eine nachhaltige Befischung erreicht werden, die eine Bestandserhaltung oberhalb des höchstmöglichen Dauerertrags garantiert. „Genau an diesem Punkt war mit dem Rat keine Einigung zu erzielen“, erläutert die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust, die zum Verhandlungsteam des Parlaments gehört.

Kurshalten bei den Nordseefangquoten

Der Fischereirat der Europäischen Union wird am Dienstag die Nordseefangquoten für 2016 festlegen. “Die Minister müssen den Fischern entgegenkommen, bei ihren Erwägungen aber die Ziele der Fischereireform weiter im Blick behalten. Sonst kommen wir auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei vom Kurs ab“, warnt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust im Vorfeld der Entscheidung.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Rechtssicherheit für Nordseefischer: Anlandepflicht muss zum Jahreswechsel starten

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres muss in der Nordsee Schluss sein mit der bisher geltenden Praxis, unerwünschten Beifang über Bord zu werfen. Das hat Ulrike Rodust am Montag im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments deutlich gemacht. Die fischereipolitische Koordinatorin der sozialdemokratischen Fraktion wirbt deshalb dafür, einem von der Kommission vorgelegten ersten Rückwurfplan für bestimmte Fischereien in der Nordsee zuzustimmen. Der Plan, der zunächst für ein Jahr gelten soll, würde eine der zentralen Forderungen der Fischereireform fristgerecht umsetzen.

„Schluss mit dem Quotengeschacher!“

Ostseefischer brauchen Planungssicherheit, um nachhaltig und erfolgreich arbeiten zu können. „Deshalb brauchen wir endlich mehrjährige Managementpläne für die Fischbestände“, fordert die SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST anlässlich des am Donnerstag tagenden Fischereirates.

Saubere Meere fangen an Land an

Die Europäische Kommission muss noch in diesem Jahr konkrete Maßnahmen benennen, wie sie die Ressourceneffizienz verbessern und Siedlungs- und industriellen Müll verringern will. Das haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments am Mittwoch in Straßburg gefordert. In dem Entschließungsentwurf verlangen die Europaparlamentarier verbindliche Ziele zur Abfallreduzierung und neue Rechtsvorschriften über umweltgerechte Produktgestaltung ("Ökodesign").

Ulrike Rodust ist Freie Elbfischerin 2015

Hitzacker: Seit Montag kann Ulrike Rodust sich „Freie Elbfischerin“ nennen. Die Ehrenbezeichnung ist der schleswig-holsteinischen Europaabgeordneten am 1. Juni in Hitzacker verliehen worden. Die Gemeinschaftsinitiative Elbfischerei ehrt mit dem Titel seit 2004 Persönlichkeiten, die sich um die Elbe und um…

EuGH-Generalanwalt unterstreicht gleichberechtigte Stellung des EP in der Fischereipolitik

Das Europäische Parlament darf vom Rat nicht als Mitgesetzgeber in der Fischereipolitik umgangen werden. Das stellte der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs am Donnerstag in seiner Stellungnahme zum umstrittenen Kabeljau-Managementplan klar. Damit stehen die Chancen des Europäischen Parlaments gut, sich mit seiner im März 2013 eingereichten Klage gegen den Rat der Europäischen Union durchzusetzen.

Illegale Fischerei stoppen

Die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei (IUU-Fischerei) richtet erhebliche Schäden an den marinen Lebensräumen an. Sie verhindert die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände und kostet die Weltwirtschaft mehrere Milliarden Euro jährlich. Das wurde bei einem Expertengespräch deutlich, das auf Initiative der schleswig-holsteinischen SPD-Europaabgeordneten Ulrike Rodust am Mittwoch in Brüssel statt fand.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

EU-Fischereireform festen Boden unter den Füßen geben

Straßburg: Die jüngst beschlossene Fischereireform steht nun vor der konkreten Umsetzung: Mit der sogenannten Omnibus-Verordnung, die bestehende Hürden für ein Rückwurfverbot aus dem Weg räumen soll, und dem Mehrjahresplan für die Ostsee hat das Europäische Parlament am Dienstag in Straßburg über zwei zentrale Elemente für eine nachhaltigere europäische Fischereipolitik abgestimmt.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

EU beschließt Zeitplan für Rückwurfverbot

Die Anladepflicht von Fischbeifang hat endlich festen Boden unter den Füßen: Am Donnerstag haben sich die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten und der EU-Kommission auf die sogenannte Omnibus-Verordnung geeinigt, die nun die letzten Hürden für ein Rückwurfverbot aus dem Weg räumt. Mit dem nun erzielten Kompromiss liegt ein konkreter Zeitplan vor, um der unsinnigen Ressourcenverschwendung von Beifang ein Ende zu setzen und die zentralen Beschlüsse der 2013 verabschiedeten EU-Fischereireform umzusetzen. Ulrike Rodust, SPD-Europaabgeordnete und fischereipolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion, freut sich über das erzielte Ergebnis: "Mit dem nun gefundenen Zeitplan gibt es endlich Planungssicherheit für unsere Fischer."

Ende der Fangtageregelung für Ostseefischer

Die Fischer in der Ostsee können sich auf ein Ende der Fangtageregelung freuen. Mit dem Mehrjahresplan zur Befischung von Dorsch, Hering und Sprotte, der derzeit in Brüssel verhandelt wird, wird endlich die von den Fischern lange kritisierte Fangaufwandsregelung aufgehoben. „Bisher wurde den Ostseefischern nur eine bestimmte Anzahl an Fangtagen zugebilligt. Wem es nicht gelang, innerhalb dieser Tage seine Quote zu fischen, der hatte schlicht Pech“, erläutert die Berichterstatterin für die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Unsere Fischer brauchen Planungssicherheit – Verwässerung von Rückwurfverbot verhindern

Der mühselig errungene Erfolg bei der jüngst beschlossenen EU-Fischereireform, den Rückwurf von Beifang zu verbieten, droht bei der konkreten Umsetzung den Bach runterzugehen. Am meisten darüber ärgert sich die Berichterstatterin für die Reform der gemeinsamen Fischereipolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Bei den für Mittwochnachmittag angesetzten Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat wird sie dagegen ankämpfen.

Fischereipolitik bleibt mit Vella auf Reformkurs

PHOTO © European Union 2014 - Source EP Brüssel: Die europäische Fischereipolitik wird auch unter Karmenu Vella den eingeschlagenen Reformkurs weiter beschreiten. Das wurde bei der ersten Anhörung des maltesischen Kommissars-Kandidaten am Montagnachmittag in Brüssel deutlich. Der Sozi­al­de­mo­krat soll auf Vor­schlag von Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Claude Juncker in der neuen Kom­mis­sion sowohl für den Berei­ch Mee­res­po­li­tik und Fische­rei als auch für den Umweltschutz zustän­dig sein.

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